Anbau von Mais in Grand Est
12 angepasste Sorten
In Grand Est sind die lokalen agronomischen Bedingungen (Klima Cfb — oceanic temperate, Wärmesumme 927 Gradtage, Bodenart silty clay loam bei pH 7, 248 frostfreie Tage) für den Anbau von mais gut geeignet.
Günstiger Anbauzeitraum: Mai bis September.
Empfohlene Sorten: ZETA 115 S, LS Marelia, LS Norvia
Klima
Begrenzte Wärmesumme (927 Gradtage). Die frühesten Sorten wählen.
Deutliches sommerliches Wasserdefizit (-294 mm). Trockentolerante Sorten wählen.
Lange frostfreie Periode (248 Tage), die ein breites Spektrum an Reifegruppen ermöglicht.
Aussaatkalender
Günstiger Anbauzeitraum: Mai bis September.
Boden & Empfehlungen
Neutraler pH-Wert (7), für die meisten Kulturen geeignet.
Empfohlene Sorten

ZETA 115 S
Extrem frühe Hybride mit sehr kurzer Vegetationszeit, zügiger Abreife, guter Anpassung an hohe Bestandesdichten und ausgezeichneter Futterqualität.

LS Marelia
Extrem frühe Hybride mit schnellem Dry-down, hoher Toleranz gegenüber hohen Bestandesdichten und sehr guter Verdaulichkeit.
LS Norvia
Extrem frühe Hybride mit sehr kurzer Vegetationszeit, schnellem Dry-down und hoher Verdaulichkeit.
ZETA 105
Extrem frühe Hybride mit extrem kurzer Vegetationszeit, schnellem Dry-down und hoher Leistung bei hohen Bestandesdichten.
ZETA 125
Extrem frühe Hybride mit sehr schnellem Dry-down, guter Eignung für hohe Bestandesdichten und sehr guter Verdaulichkeit.

ZETA 110 S
Extrem frühe Hybride mit sehr kurzer Vegetationszeit, schnellem Dry-down, guter Anpassung an hohe Bestandesdichten und hervorragendem Verhältnis von Kornertrag zu Frühreife.
LS Parisiana
Extrem frühe Silomais-Hybride mit hoher Verdaulichkeit und ausgeprägter Eignung für hohe Bestandesdichten.

ZETA 120
Extrem frühe Hybride mit sehr schnellem Dry-down, guter Eignung für hohe Bestandesdichten und sehr guter Verdaulichkeit.

LS Maridol
Extrem frühe Hybride mit sehr kurzer Vegetationszeit, ideal für eine frühe Silomaisernte und eine zügige Kornabreife.

TA57-23
Extrem frühe Doppelhybride für den Zweitfruchtanbau, hohe Bestandesdichten und sehr gute Verdaulichkeit.
LS MARIDOL
Extrem frühe Hybride mit sehr schnellem Dry-down und ausgezeichneter Verdaulichkeit.
LS BAJKALIA
Extrem frühe Hybride mit sehr schnellem Dry-down und sehr guter Verdaulichkeit.
| Sorte | Reifezahl (FAO) | Typ | Nutzungsrichtung | Anbaueignung für die Region |
|---|---|---|---|---|
| ZETA 115 S | FAO 115 | Flint | Silage and grain | 8/10 |
| LS Marelia | FAO 130 | Flint - soft flint | Grain and silage | 8/10 |
| LS Norvia | FAO 100 | Flint to semi-flint | Silage | 8/10 |
| ZETA 105 | FAO 105 | Flint – soft flint | Grain and silage | 8/10 |
| ZETA 125 | FAO 125 | Flint – soft flint | Grain and silage | 7/10 |
| ZETA 110 S | FAO 110 | Flint | Silage and grain | 7/10 |
| LS Parisiana | FAO 120 | Soft flint | Grain and silage | 7/10 |
| ZETA 120 | FAO 120 | Flint – soft flint | Grain and silage | 7/10 |
| LS Maridol | FAO 120 | — | Silage - grain | 7/10 |
| TA57-23 | FAO 120 | Flint to semi-flint | Silage | 7/10 |
| LS MARIDOL | FAO 120 | Flint – so flint | Silage and grain | 7/10 |
| LS BAJKALIA | FAO 120 | Flint – so flint | Silage | 7/10 |
Risiken & Hinweise
Wichtige agronomische Hinweise für dieses Gebiet:
- Trockenstress: 6/10.
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Agronomische Zusammenfassung
Körnermais hat in der elsässischen Rheinebene (fruchtbare Lössböden, warmes, semikontinentales Klima) große Bedeutung und gewinnt in Lothringen an Fläche. Die regionale Wärmesumme von durchschnittlich 927 GDD erfordert im Körnermaisanbau ohne Bewässerung sehr frühe Sorten (LS Marelia, ZETA 105, LS Bajkalia FAO 120), mit Ausnahme des Elsass, wo auch mittelfrühe Sorten möglich sind. Angesichts des Wasserdefizits (−294 mm) ist Bewässerung ein entscheidender Vorteil. In den lothringischen Tierhaltungsregionen bleibt Silomais wettbewerbsfähig.
Häufig gestellte Fragen
Welche Sorte eignet sich am besten für den Anbau von mais in Grand Est?
Die oben empfohlenen Sorten sind anhand von lokalem Klima, Boden und Krankheitsdruck vorausgewählt. Die besten Sorten verbinden eine angepasste Reife, Ertragsstabilität und die in Grand Est erforderlichen Toleranzen gegenüber Krankheiten.
Wann ist der beste Saattermin für mais in Grand Est?
Das günstige Aussaatfenster liegt in der Regel zwischen Mai und September. Der genaue Zeitpunkt hängt von der Bodentemperatur (> 10 °C in 5 cm Tiefe), der Wettervorhersage und der Empfehlung Ihres Fachberaters vor Ort ab.
Welchen Ertrag kann ich bei mais in Grand Est erwarten?
Der Ertrag hängt von Sorte, Bestandesführung und Jahreswitterung ab. Unter den typischen Bedingungen in Grand Est und bei guter fachlicher Praxis erzielen unsere angepassten Sorten stabile, wettbewerbsfähige Erträge. Konkrete Ertragsspannen erhalten Sie auf Anfrage.
