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So wählen Sie die richtige Maissorte für Ihren Betrieb
Mais

So wählen Sie die richtige Maissorte für Ihren Betrieb

Laboulet Semences11 Min. Lesezeit

Welche Maissorte kommt in die Sämaschine? Die Antwort bestimmt Ertragspotenzial, Erntetermin und Trocknungskosten. Dieser Ratgeber führt von FAO 105 bis FAO 450 Schritt für Schritt zur Sorte, die zu Standort, Klima und Vermarktung passt.

Jede Saison beginnt mit derselben Frage: Welche Sorte kommt in die Einzelkornsämaschine? Die Antwort bestimmt Ihr Ertragspotenzial, Ihren Erntetermin, Ihre Trocknungskosten und letztlich Ihre Marge. Dennoch entscheiden viele Landwirte aus Gewohnheit – sie bauen die Sorte des Vorjahres erneut an oder übernehmen die Wahl des Nachbarn –, ohne zu prüfen, ob diese Sorte tatsächlich zu ihrem Standort, ihrem Klima und ihrer Vermarktung passt.

Dieser Ratgeber gliedert die Entscheidung in praktische Schritte. Wir erläutern die Reifeeinstufung von FAO 105 bis FAO 450, zeigen, warum Boden und Klima die engere Auswahl eingrenzen sollten, bevor Ertragsdaten überhaupt eine Rolle spielen, und wie die Anforderungen der Vermarktung – Körnermais, Silomais, Lebensmittelverwertung – die richtige Genetik bestimmen. Die Beispiele stammen aus dem Maissortiment von Laboulet Semences, das das gesamte Reifespektrum abdeckt – mit Sorten, die seit 1996 unter europäischen Bedingungen gezüchtet und geprüft werden.

Infografik mit den drei Säulen der Maissortenwahl: passende Reife, Standortanpassung und Ausrichtung auf die Vermarktung

Zuerst die Reife: Die FAO-Zahl erklärt

Die FAO-Zahl ist der universelle Ausgangspunkt (in Deutschland weist das Bundessortenamt die Reife als Siloreifezahl S bzw. Körnerreifezahl K aus). Sie spiegelt die Wärmesumme wider, die eine Sorte vom Auflaufen bis zur physiologischen Reife benötigt. Je niedriger die Zahl, desto kürzer die Vegetationszeit. In Europa reicht die Skala von etwa FAO 100 bis FAO 600, wobei die meisten marktrelevanten Sorten zwischen FAO 100 und FAO 500 liegen.

Vielen Landwirten ist nicht bewusst, dass sehr frühe Genetik heute deutlich unter FAO 150 beginnt. Züchter wie Laboulet haben Sorten mit FAO 105, 110, 115, 120, 125 und 140 entwickelt – eine Abstufung im sehr frühen Segment, die es vor zehn Jahren noch nicht gab. Das ist entscheidend, denn der Unterschied zwischen FAO 105 und FAO 140 kann zwei bis drei Wochen Vegetationszeit ausmachen – ausschlaggebend für den Zweitfruchtanbau, für Höhenlagen oder für Betriebe in nördlichen Breiten.

Sehr frühe Sorten (FAO 105–140)

Hier zeigt sich die besondere Kompetenz von Laboulet. Das sehr frühe Sortiment umfasst Sorten wie ZETA 105 (FAO 105) – eine der frühesten in Europa erhältlichen Maissorten – sowie ZETA 110 S, ZETA 115 S, ZETA 125, ZETA 140 S, LS MARIDOL, LS BAJKALIA und LS PARISIANA, die alle zwischen FAO 105 und FAO 140 liegen.

Es handelt sich um Dreiweg- oder Doppelhybriden vom Hartmaistyp, gezüchtet für sehr kurze Vegetationszeiten und eine sehr schnelle Abtrocknung. Die wichtigsten Einsatzbereiche:

  • Zweitfruchtanbau – Die frühe Ernte lässt ausreichend Zeit für die Etablierung einer Winterzwischenfrucht oder einer zweiten Marktfrucht. Eine Sorte mit FAO 105 kann Wochen vor einer üblichen frühen Sorte geerntet werden und verschafft der Nachfrucht einen entscheidenden Vorsprung.
  • Höhenlagen und nördliche Breiten – Dort, wo die Vegetationsperiode kurz ist und früh Frostgefahr besteht. LS PARISIANA beispielsweise wurde gezielt für den Zweitfruchtanbau und für Höhenlagen gezüchtet.
  • Hohe Bestandesdichten – Die meisten sehr frühen Laboulet-Sorten sind an 110.000–125.000 Körner/ha angepasst und damit effizient in intensiven Silomaissystemen, in denen die Bestandesdichte den Gesamttrockenmasseertrag bestimmt.
  • Sehr frühe Silomaisernte – ZETA 110 S ermöglicht eine sehr frühe Silomaisernte und sichert so ein Zeitfenster für die Futterversorgung, das spätere Sorten nicht erreichen.

Der Kompromiss bei sehr früher Genetik liegt im absoluten Ertragspotenzial. Eine kürzere Vegetationszeit bedeutet weniger Zeit für den Aufbau von Biomasse. Ziel ist jedoch nicht, beim reinen Massenertrag mit einer FAO-400-Sorte zu konkurrieren, sondern einen sicheren, erntefähigen Ertrag unter Bedingungen zu liefern, unter denen spätere Sorten nicht ausreifen oder nur mit inakzeptabler Kornfeuchte geerntet würden.

Frühe Sorten (FAO 200–220)

Eine Stufe höher im Reifespektrum ist das frühe Sortensegment (FAO 200–220) das Rückgrat für weite Teile Nord- und Mitteleuropas. Das Laboulet-Sortiment umfasst hier LS Zetalia (FAO 220), ZETA 200, LS Tirnavia, Smyrna, LSM 0811 (Algor), Rudilia, ELAMIANA und EFEZIA.

Diese Sorten bieten eine andere Balance: mehr Ertragspotenzial und eine längere Kornfüllungsphase, aber dennoch gut planbare Erntetermine unter kontinentalen und atlantischen Klimabedingungen. Wichtige Eigenschaften in dieser Gruppe:

  • Ertragsstabilität über die Jahre – LS Zetalia, 2023 zugelassen, wird ein „hoher und konstanter Ertrag“ bei ausgewogenen agronomischen Eigenschaften bescheinigt. Konstanz über wechselhafte Jahre hinweg zählt mehr als ein einzelnes Spitzenjahr.
  • Flexible Doppelnutzung – Mehrere Sorten wie LSM 0811 (Algor) eignen sich sowohl für die Silo- als auch für die Körnernutzung. Bedient Ihr Betrieb beide Verwertungsrichtungen, vereinfachen Doppelnutzungssorten die Logistik.
  • Verdaulichkeit und Futterwert – Für Silomaisanbauer hebt sich ELAMIANA durch einen hohen Rohproteingehalt, eine sehr gute Verdaulichkeit und die Anpassung an trockenere Bedingungen ab. EFEZIA bietet einen sehr guten Futterwert bei robustem, tolerantem Profil.
Zeitstrahl des Reifespektrums der Laboulet-Maissorten von FAO 105 bis FAO 450 mit Sortennamen
Das Reifespektrum der Laboulet-Maissorten: von sehr früh (FAO 105) bis spät (FAO 450).

Späte Sorten (FAO 450)

Am anderen Ende des Spektrums steht SERBILIA (FAO 450), die späte Zahnmaissorte von Laboulet, entwickelt für Regionen mit langer, warmer Vegetationsperiode – Südfrankreich, Poebene, Rumänien, Spanien. Die Einfachhybride ist seit 2014 zugelassen und verbindet einen hohen Kornertrag mit sehr guter Standfestigkeit und guter Pflanzengesundheit.

Bemerkenswert ist das Stay-green-Verhalten von SERBILIA: Die Pflanze hält ihre grüne Blattfläche länger, was die Kornfüllung verlängert und die Stängelstabilität bis zur Ernte verbessert. Für Landwirte, deren Standort die Wärmesumme für FAO 450 bietet – rund 1900 Gradtage bis zur Kornreife –, schöpft diese Sorte das Ertragspotenzial voll aus.

Mehr als Reife: Die Genetik an den Standort anpassen

Ist das passende Reifefenster ermittelt, beginnt die eigentliche Sortenwahl. Innerhalb jeder FAO-Gruppe unterscheiden sich die Sorten deutlich darin, wie sie auf Bodenart, Wasserversorgung und Temperaturstress reagieren.

Kältetoleranz und Jugendentwicklung

Kalte Böden verzögern die Keimung und setzen das Saatgut Krankheitserregern aus. Sorten mit hoher Kältetoleranz – eine Eigenschaft, die bei Hartmais und hartmaisbetonter Genetik besonders wichtig ist – laufen schneller und gleichmäßiger auf. Das führt direkt zu einem gleichmäßigeren Bestand und einer besseren Lichtausnutzung.

Die sehr frühen Hartmaissorten von Laboulet (ZETA-Serie, LS MARIDOL) bringen von Natur aus eine gute Jugendentwicklung bei Kälte mit, da Hartmaistypen unter kalten Keimbedingungen toleranter sind als Zahnmaistypen. Bewirtschaften Sie schwere Tonböden oder Nordhänge oder säen Sie früh, um einen Erntevorsprung zu gewinnen, ist diese Eigenschaft unverzichtbar.

Trockentoleranz und Wurzelsystem

Trockenstress während Rispenschieben und weiblicher Blüte kann den Ertrag innerhalb einer einzigen Woche um 40 % oder mehr senken. Sorten mit tieferem Wurzelsystem, flexibler Kolbenentwicklung und besserer Synchronität von Pollenschüttung und Narbenfäden puffern ein moderates Wasserdefizit ab.

ELAMIANA beispielsweise wird ausdrücklich als „an eher trockene Bedingungen angepasst“ beschrieben, mit zügigem Wachstum und hoher Anpassungsfähigkeit – nützliche Eigenschaften in Regionen mit unsicheren Sommerniederschlägen. Auch LS Tirnavia und Rudilia bieten eine gute Stresstoleranz bei hoher Standfestigkeit.

Standfestigkeit: Stängel- und Wurzelstabilität

Die Standfestigkeit zum Ende der Saison entscheidet, ob das Ertragspotenzial auch im Mähdrescher ankommt. ZETA 110 S erreicht trotz sehr kurzer Vegetationszeit eine „ausgezeichnete“ Standfestigkeit. Im späten Segment verbindet SERBILIA eine hohe Pflanzenlänge mit sehr geringer Lagerneigung – eine Kombination, die bei massenwüchsiger Zahnmaisgenetik nicht leicht zu erreichen ist.

Vier Karten mit den wichtigsten Kriterien der Maissortenwahl: Kältetoleranz, Trockentoleranz, Standfestigkeit und Krankheitsresistenz mit Prioritätsstufen
Die wichtigsten agronomischen Kriterien beim Vergleich von Maissorten.

Sortenwahl und Vermarktung in Einklang bringen

Die Verwertung bestimmt Qualitätsparameter, die von Anfang an in die Sortenwahl einfließen sollten.

Körnermais

Im Futtermittelmarkt zählen Menge und niedrige Kornfeuchte bei der Ernte. Konzentrieren Sie sich auf die ertragsstärksten und stabilsten Sorten innerhalb Ihres Reifefensters. SERBILIA (FAO 450) überzeugt hier an Standorten mit langer Vegetationsperiode. Für kürzere Vegetationszeiten bietet LSM 0811 (Algor) ein sehr hohes Kornertragspotenzial bei ausgezeichneter Robustheit.

Verträge für die Lebensmittel- und Industrieverwertung können strengere Anforderungen stellen: Mindest-Hektolitergewicht, Kornhärte oder einen bestimmten Korntyp. Hartmais – der Korntyp der meisten sehr frühen Laboulet-Sorten – wird für bestimmte Lebensmittelanwendungen (Polenta, Maisgrieß, traditionelle Maisprodukte) bevorzugt und erzielt in der Regel einen Preisaufschlag.

Silomais

Beim Silomais gelten andere Maßstäbe: Gesamttrockenmasseertrag, Stärkegehalt und Faserverdaulichkeit sind wichtiger als der Kornertrag allein. Das Laboulet-Sortiment ist stark auf Siloleistung ausgerichtet – nahezu jede Sorte wird mit Angaben zu Verdaulichkeit, Energiewerten (UFL/UFV) und Proteinkennzahlen (PDIN, PDIA) nach französischem Futterbewertungssystem beschrieben.

Für frühen Silomais mit maximaler Verdaulichkeit ermöglicht das sehr frühe Sortiment (ZETA 105 bis ZETA 140 S) die Ernte beim optimalen Trockensubstanzgehalt, ohne auf die Spätsaison warten zu müssen. Für höhere Silomaiserträge steigern frühe Sorten wie EFEZIA und ELAMIANA den Ertrag bei weiterhin sehr gutem Futterwert.

Versuchsergebnisse richtig lesen

Jedes Saatzuchtunternehmen veröffentlicht Versuchsergebnisse. Die Herausforderung besteht darin, sie richtig zu interpretieren.

  • Auf mehrjährige Ergebnisse von mehreren Standorten achten. Eine Sorte, die an einem Standort in einem Jahr an der Spitze liegt, kann über eine breitere Datenbasis hinweg nur Mittelmaß sein. Bevorzugen Sie Sorten, die über mehrere Standorte und mindestens zwei Jahre hinweg konstant im oberen Drittel liegen.
  • Nur innerhalb derselben Reifegruppe vergleichen. Eine FAO-450-Sorte mit einer FAO-120-Sorte an einem Standort mit langer Vegetationsperiode zu vergleichen, ist nicht aussagekräftig – die spätere Sorte wird absolut fast immer mehr Ertrag bringen. Vergleichen Sie innerhalb von ±20 FAO-Punkten.
  • Das gesamte Sortenprofil betrachten, nicht nur den Ertrag. Verdaulichkeit, Lagerneigung, Krankheitsanfälligkeit und Abtrocknungsgeschwindigkeit beeinflussen die tatsächliche Wirtschaftlichkeit. Eine Sorte mit 3 % Mehrertrag, die stark lagert oder langsam abtrocknet, kann Sie mehr kosten, als sie einbringt.
  • Den Züchter fragen. Versuchsdaten zeigen, was passiert ist. Der Züchter kann Ihnen erklären, warum. Wer die Abstammung und die bekannten Grenzen einer Sorte kennt, kann sie gezielter auf den Flächen platzieren. Ein Unternehmen wie Laboulet, das seit 1996 Mais züchtet und unter verschiedenen europäischen Bedingungen prüft, bringt agronomisches Wissen mit, das weit über das Sortenblatt hinausgeht.

Häufige Fehler vermeiden

Auch erfahrene Landwirte tappen in vorhersehbare Fallen:

  • Zu späte Reife wählen. In Grenzlagen wird oft auf eine höhere FAO-Zahl gesetzt, um Mehrertrag zu erzielen – mit dem Ergebnis, dass bei über 30 % Kornfeuchte geerntet wird und die Trocknungskosten den Mehrertrag aufzehren. Eine ZETA 140 S, die sicher ausreift, schlägt immer eine ambitionierte FAO-300-Sorte, die nie richtig abtrocknet.
  • Die sehr frühe Option übersehen. Viele Landwirte gehen noch davon aus, dass sehr früher Mais bei FAO 150 beginnt. Das ist nicht der Fall. Mit Sorten ab FAO 105 sind die Möglichkeiten im Zweitfruchtanbau größer denn je – und Verdaulichkeit sowie Kornertragspotenzial moderner sehr früher Genetik haben sich deutlich verbessert.
  • Dem Vorjahressieger hinterherlaufen. Eine Sorte, die in einem warmen, trockenen Jahr überzeugt hat, kann in einem kühlen, nassen Jahr enttäuschen. Verteilen Sie das Risiko auf mindestens zwei bis drei Genetiken mit sich ergänzenden Stressprofilen.
  • Nur nach dem Preis kaufen. Die Saatgutkosten machen in der Regel 5 bis 8 % der gesamten Produktionskosten aus. Das günstigste Saatgut ist selten die wirtschaftlichste Wahl, wenn man Ertrag, Standfestigkeit, Abtrocknung und Kornqualität berücksichtigt.
  • Den Korntyp vernachlässigen. Hartmaistypen (vorherrschend im sehr frühen Laboulet-Sortiment) bieten Vorteile bei Kältetoleranz und schneller Abtrocknung. Zahnmaistypen (wie SERBILIA) maximieren die Kornfüllung bei langer Vegetationsperiode. Den Korntyp an den Standort anzupassen, ist ebenso wichtig wie die Wahl der passenden FAO-Zahl.

Sortenwahl in der Praxis: Schritt für Schritt

  1. Reifefenster festlegen. Ermitteln Sie anhand von Breitengrad, Höhenlage und üblichem Saattermin den FAO-Bereich, der an Ihrem Standort sicher ausreift. Reizen Sie ihn nicht aus.
  2. Nach unverzichtbaren Standorteigenschaften filtern. Kältetoleranz bei früher Aussaat oder auf schweren Tonböden. Trockentoleranz auf flachgründigen Böden ohne Beregnung. Krankheitsresistenz bei engen Fruchtfolgen.
  3. Nach mehrjähriger Ertragsstabilität einstufen. Nutzen Sie regionale Versuchsergebnisse und eigene Betriebserfahrungen. Stabilität über die Jahre schlägt einen einzelnen Rekordwert.
  4. Passung zur Vermarktung prüfen. Korntyp (Hartmais oder Zahnmais), Qualitätsprofil und Eignung für die Verwertung mit Ihrem Abnehmer bzw. Ihrem Fütterungssystem abstimmen.
  5. Aussaatstärke berücksichtigen. Sehr frühe Sorten bringen oft bei höheren Bestandesdichten (110.000–125.000 Körner/ha) die besten Ergebnisse, spätere Sorten dagegen bei geringeren Dichten. Halten Sie sich an die Empfehlung des Züchters.
  6. Risiko streuen. Bauen Sie zwei bis drei Sorten mit sich ergänzenden Profilen an. Hat eine Sorte in einem ungewöhnlichen Jahr Probleme, können die anderen den Ertrag absichern.

Fazit

Bei der Wahl der richtigen Maissorte geht es nicht darum, die eine „beste“ Sorte zu finden, sondern die Sorte, die am besten zu Ihren individuellen Bedingungen passt. Das Reifespektrum reicht heute von FAO 105 bis FAO 450 und darüber hinaus – mit einer feineren Abstufung im sehr frühen Segment als je zuvor. Landwirte, die sich die Zeit nehmen, FAO-Zahl, Korntyp und agronomische Eigenschaften auf ihre Standortbedingungen, ihr Klima und ihre Vermarktung abzustimmen, erzielen dauerhaft bessere Ergebnisse als diejenigen, die aus Gewohnheit oder nach Preis entscheiden.

Beginnen Sie mit der Reife. Grenzen Sie nach Standorteigenschaften ein. Prüfen Sie die Passung zur Vermarktung. Und arbeiten Sie mit einem Züchter zusammen, der unter genau den Bedingungen prüft, unter denen Sie wirtschaften – denn die beste Genetik ist die, die dort Leistung bringt, wo es zählt: auf Ihrem Feld.

Unsere Sorten: mais

Unsere Sorten: mais
SorteReifezahl (FAO)TypNutzungsrichtung
LS NorviaFAO 100Flint to semi-flintSilage
ZETA 105FAO 105Flint – soft flintGrain and silage
ZETA 110 SFAO 110FlintSilage and grain
ZETA 115 SFAO 115FlintSilage and grain
LS AroliaFAO 120—Silage
LS MaridolFAO 120—Silage - grain
Alle Sorten anzeigen →

Weitere Anbauratgeber

Zuletzt aktualisiert: 6. Oktober 2026

Häufig gestellte Fragen

What is FAO maturity rating in corn hybrids?

FAO is a European corn maturity scale ranging from FAO 100 (ultra-early, ~85-day cycle) to FAO 800 (very late, ~150-day cycle). Each 100-point increment represents roughly 5 days of cycle. Choose a FAO group that matches your growing degree days (GDD) availability — too late and the crop won't mature, too early and yield potential is wasted.

How do I choose the right corn hybrid for my region?

Match the hybrid to four factors: (1) cumulative GDD available in your region — this sets the maximum FAO group; (2) end use — grain corn vs silage corn need different maturity targets; (3) soil type — heavy soils favor robust standers, light soils favor drought-tolerant types; (4) main pest and disease pressure locally.

What are the best corn hybrids for high yield?

Highest-yield hybrids are typically late-maturity (FAO 400-700) types grown in regions with long warm seasons. For shorter seasons, mid-late hybrids (FAO 300-400) deliver the best balance of yield and security. Modern Laboulet hybrids combine FAO matching with strong tolerance to fusarium ear rot, drought, and lodging.

What is the difference between grain corn and silage corn?

Grain corn is harvested at 30-35% kernel moisture, dried, and sold as feed or starch feedstock. Silage corn is harvested earlier (whole plant, 32-35% dry matter), chopped, and ensiled for ruminant feed. Silage hybrids prioritize biomass and stay-green; grain hybrids prioritize kernel yield and dry-down speed.

How many corn seeds per hectare should I plant?

Standard seeding density is 75,000 to 90,000 plants/ha for grain corn under irrigation, 60,000-75,000 plants/ha rainfed, and 90,000-110,000 plants/ha for silage. Adjust based on soil fertility, water availability, and the hybrid's recommended density on the breeder spec sheet.

How to Choose the Right Corn Hybrid

  1. Calculate your available growing degree days (GDD)

    Pull 10-year average GDD data for your region (base 6°C, sum from sowing window to first frost). This sets the maximum FAO maturity group you can safely grow. Aim for hybrids that need 90-95% of your GDD — never 100%.

  2. Decide grain or silage

    Grain corn aims for kernel yield and fast dry-down. Silage corn aims for whole-plant biomass and stay-green. The two require different hybrid genetics — never compromise by using a grain hybrid for silage or vice versa.

  3. Match FAO group to GDD

    For temperate Northern France or Germany (1500-1800 GDD), choose FAO 200-300. For central France or Hungary (1800-2200 GDD), FAO 300-500. For Southern Europe and the US Corn Belt (2200+ GDD), FAO 500-700. Going one group above your GDD limit means moisture risk at harvest.

  4. Identify your main disease and pest pressure

    List the main local pressures: fusarium ear rot, corn borer, Diabrotica rootworm, northern leaf blight, gray leaf spot. Then read each candidate hybrid's tolerance ratings on the breeder spec sheet — prioritize tolerance to the 2-3 worst pressures in your area.

  5. Check standability and dry-down speed

    In wet autumns, lodging and slow dry-down can erase yield gains. Look for a "standability" or "stalk strength" rating ≥ 7/10 and a "dry-down speed" rating ≥ 7/10. Soft flint hybrids excel here.

  6. Test on 10% of your acreage before scaling

    Even with strong specs, every hybrid behaves differently on your specific soil. Test 1-2 candidate hybrids on 10% of your acreage for one season alongside your current variety. Decide based on your own data, not just the breeder brochure.

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